Kieler Wissenschaftspreis 2009 an Friedhelm Taube und Konstantin Khalturin
Der Kieler Wissenschaftspreis wird in diesem Jahr an Prof. Dr. Friedhelm Taube und Privatdozent Dr. Konstantin Khalturin verliehen. Mit dem Preis ehrt die Landeshauptstadt Wissenschaftler für hervorragende Leistungen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Professor Dr. Friedhelm Taube ist seit 1995 Professor am Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung in der Abteilung Grünland und Futterbau/Ökologischer Landbau an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel tätig. Er erhält den Wissenschaftspreis, da es ihm in eindruckvoller Weise gelungen sei, „internationale Spitzenforschung mit einem hohen Maß an Realitätsbezug und Praxisrelevanz zum Nutzen nicht nur der schleswig-holsteinischen Landwirtschaft und der Lebensqualität im ländlichen Raum zu kombinieren“, teilte die Stadt Kiel mit.
Der aus St. Petersburg stammende Privatdozent Dr. Konstantin Khalturin ist seit 2000 am Zoologischen Institut in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Kieler Uni tätig. Er wird als „herausragender junger Forscher mit hohem Zukunftspotential“ geehrt, der sich in diesem Jahr im Alter von lediglich 33 Jahren habilitiert hat. Sein Aufgabengebiet ist die molekulare Evolutionsforschung.
Im jährlichen Wechsel verleiht die Landeshauptstadt den Wissenschaftspreis und den Kulturpreis. Der Kultur- und Wissenschaftssenat schlägt die Kandidaten für den Preis vor. Die Verleihung erfolgt während der Kieler Woche.

